
Als ein kleines Mädchen ins Krankenhaus eingeliefert wird, denkt Klinikdirektor Morita noch an ein Geschwür – wie tödlich dieses Geschwür wirklich ist, ahnt er nicht. Denn kurz nach der Operation verschwinden alle Beteiligten spurlos oder begehen Selbstmord. Moritas Tochter Yumi findet schauerliche Notizen bei den Unterlagen ihres Vaters, die von einem “Monster” berichten. Unterdessen trifft Pfleger Takeshi im Krankenhaus auf eine seltsame Frau und nimmt sie mit nach Hause. Dort verliert er langsam den Verstand und hackt die Dame in Stücke. Das Ende ist das jedoch noch lange nicht, denn die junge Frau regeneriert sich wieder…
Tomie will einfach nicht sterben. In “Tomie Replay” wird sie zersägt, zerstückelt, erschlagen und in Brand gesetzt, doch immer wieder regeneriert sie sich und bringt die Leute in ihrer Nähe um den Verstand, bis sie schließlich sie oder sich selbst umbringen. Es läuft immer wieder auf dasselbe hinaus: Tomie stirbt tausend Tode, kringelt sich vor Lachen darüber und mordet fröhlich blutig weiter. Dabei quakt sie wie eine alte Hexe aus einem schlechten Märchenfilm. Die Schockereffekte sind wenig überragend und der Verlauf der Geschichte treibt dem Zuschauer eher den Schlaf in die Augen als den blanken Horror. “Tomie Replay” ist eben einer dieser üblichen 0815-Schocker für den nächtlichen Heimgebrauch von leicht zu ängstigenden Gruselhäschen und echten Genrefans.
Geeignet für: Nächte, die ohnehin schon gruselig sind
Einschätzung: Die Hoffnung, dass Tomie wirklich tot ist, stirbt nie
Rating: 



Regie: MITSUISHI Tomijiro
Quelle
* © (Zitate/Cover/Screenshots/Scans)
* Label: WVG
* OT: Tomie: Replay
* Jahr: 2000
* Länge: ca. 95 Min.
Infos
* Genre: Horror
* Alter: ab ca. 16 Jahre
Darsteller
* Morita Yumi: Yamaguchi Sayaka
* Sato Fumihito: Kubozuka Yôsuke
* Dr. Tachibana: Endo Kenichi
* Kinoshita Atsuko: Togashi Makoto
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