"House Of Ghosts"
Ma-Deaw CHUKIATSAKWIRAKUL
Inhalt
Nachdem die junge Oui den brutalen Mord an ihren Eltern mit ansehen musste, zieht sie zu ihrer Tante und soll sich fortan um deren Neffen kümmern. Doch schon Ouis erste Nacht in der Wohnung über der Fabrik ihrer Tante wird zu einem Alptraum. Nicht nur ihre eigenen Visionen vom Tod ihrer Eltern plagen sie; auch ihre neue Familie benimmt sich äußerst seltsam. Irgendetwas scheint nachts im Haus zu sein und den Neffen zu tyrannisieren. Oui geht der Sache auf den Grund und entdeckt das schreckliche Geheimnis ihrer Tante.
Kommentar
Unheimliche Familienangehörige, alptraumhafte Visionen und ein kleiner Junge, der stets davon berichtet, dass «SIE» da sind – ein typischer Horrorstreifen. Und leider wächst der Film auch nicht über dieses Klischee hinaus. Anfangs sollen lediglich Geräusche und vage Andeutungen den Zuschauer das Fürchten lehren – vergeblich. Die Effekte sind entweder zu subtil, oder voraussehbar. "House of Ghosts" weist somit einige Längen auf. Und auch die Doppel-Story von Oui und ihrer Familie einerseits und ihrer neuen Familie andererseits wirkt eher wie ein extrem durchchoreographierter Mittelklassengruselfilm. Highlights gibt es kaum, wahre Schockmomente sind ebenso selten, aber zumindest enthalten. "House of Ghosts" ist daher eher etwas für zartbesaitete Filmfans, die kuriose und leicht unheimliche Familiengeschichten bevorzugen. Und insbesondere die Tante ist durchaus unheimlich. Auch ohne den übersinnlichen Hintergrund, gibt diese einen wahrlich unsympathischen und gruseligen Vormund ab.
Geeignet für: alle, die Gruselfilme lieber am helllichten Tag anschauen
Einschätzung: Zu wenig Horror, zu vorhersehbar

Text © Anja Schmidt für DragonViews.com (2007)
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