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KIM Ui-seok

Inhalt

Korea im 17. Jahrhundert: Die beiden Freunde Kyu-yup und Ji-hwan beenden ihre Ausbildung an der Militärakademie und müssen fortan getrennte Wege gehen. Kyu-yup kämpft an der Landesgrenze während Ji-hwan Karriere in der Leibgarde des Königs macht. Plötzlich bricht ein Aufstand aus. Um seine Männer zu retten, muss Ji-hwan seinen Ausbilder töten und sich den Rebellen anschließen. Kyu-yup kehrt zurück zum Hof und wird im Kampf tödlich verletzt. In letzter Minute rettet ihn die Tochter seines Ausbilders. Beide schwören sich an den Verrätern zu rächen. Als es dazu kommt stehen sich die ehemals besten Freunde wieder gegenüber und Jin-hwan muss sich erneut entscheiden…

FilmbilderKommentar

"Sword In the Moon" ist ein typischer Martial-Arts-Actionstreifen mit allerhand durchgestylten Kampfchoreographien, aber wenigen inhaltlichen Finessen. Die Story ist bekannt, das Ende vorhersehbar. Aus zwei Freunden werden Feinde und dann… den Rest kann man sich denken. Politische Intrigen, die hier gesponnen werden, bleiben leider schmückendes Beiwerk. Und auch die zarten Anbandelungen zwischen Kyu-yup und der Tochter seines Ausbilders bleiben mehr als porös. Dennoch: Vergleicht man den Film mit "Hero", "House Of Flying Daggers" oder anderen bildgewaltigen Fightepen, überzeugt "Sword In the Moon" vor allem mit schlichteren Kampfszenen, die weder überstilisiert noch hochgradig künstlich wirken. Auch die altkoreanischen Kostüme und die gute Besetzung können punkten. Insbesondere die Nebenrollen, z.B. Jeon Sung-hwan ("Hwal – Der Bogen"), fallen positiv mit ihren Darstellungen auf. Für Genrefans ein Muss.

Geeignet für: Freunde durchgestylter Kampfchoreographien

Einschätzung: Top Besetzung, laue Story

3 Sterne

Text © Anja Schmidt für DragonViews.com (2007)