"Spider Forest –
Wald der verlorenen Seelen"
SONG Il-gon
Inhalt
Der Journalist Kang erwacht in dem von Legenden umwobenen Spinnenwald und findet dort die Leiche seines Chefs und seine tödlich verletzte Freundin. Auf der Jagd nach dem Mörder wird Kang schwer verletzt und fällt ins Koma. Als er wieder aufwacht, gilt er als Hauptverdächtiger für den Doppelmord. Doch der befreundete Polizist Choi glaubt an seine Unschuld und ermittelt sorgfältig. Das ist Kang jedoch nicht genug und er begibt sich auf eine Suche, die ihn durch die Vergangenheit und in die Geisterwelt führt.
Kommentar
Der Clou der Geschichte sollte jedem halbwegs aufmerksamen Zuschauer gleich von Anfang an klar sein. Und danach ist "Spider Forest – Wald der verlorenen Seelen" lediglich ein Warten auf die Gewissheit. Versetzt mit äußerst langatmigen Rückblicken auf die große Liebe von Kang, entwickelt sich die Story des leidenden Kang, der jetzt wieder eine Liebschaft zu verbuchen hat, extrem mühsam. Da können selbst Spinnen als schmückendes Beiwerk nicht entzücken. Zudem kommt eine Legende von verlorenen Seelen, die jedoch weder Horror noch Gruselanfälle auslöst. Der Film wurde von Song Il-gon zwar grundsätzlich gut umgesetzt, kann jedoch das lahme Drehbuch von "Spider Forest" auch nicht aufpeppen. Hier sind kurze (oder längere) Pinkelpausen sogar wünschenswert.
Geeignet für: Zuschauer mit schwacher Blase
Einschätzung: Spinnen waren auch schon einmal gruseliger

Text © Anja Schmidt für DragonViews.com (2007)
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