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YANG Yun-ho

Inhalt

Pusan wird von einem Feuerteufel heimgesucht. Sang-woo und sein Partner Hyun-tae sind Mitglieder der 85. Einheit der städtischen Feuerwehr und müssen ran, wenn es brennt. Doch langsam schwant Sang-woo, dass es sich bei diesen Feuern nicht um Unfälle, sondern um Brandstiftung handelt. Eine Bewohnerin der niedergebrannten Häuser bringt Sang-woo auf die richtige Spur. Doch der Feuerteufel hat längst Sang-woos Partner Hyun-tae ins Visier genommen…

FilmbilderKommentar

Wer bei "Libera Me" einen packenden Fire-Fighter-Mythos wie "Backdraft" erwartet, der wird enttäuscht. "Libera Me" ist ein klarer Fall von falschem Casting und lauer Story. Nur Hauptdarsteller Choi Min-su liefert eine solide Darbietung als traumatisierter Held. Sein junger, unerfahrener Partner und die schöne Brandermittlerin glänzen lediglich mit hübschen Gesichtern. Die Darsteller sind insgesamt zu steif, die Inszenierung zu dramatisch und durchsichtig. Heroisch stürzen sich wagemutige Feuerwehrmänner in den Kampf gegen Feuer und Brandstifter, verharren dabei jedoch unglaublich passiv in brenzligen Situationen, nur um dann effektvoll noch die Kurve zu kriegen, oder (wenn melancholisch bereits eingeleitet) ihrem Ende entgegenzublicken. Riesige Feuerwalzen werden mit klassischer Musik untermalt. Außer imposanter Pyrotechnik und ebenso imposanten Feuerwehrmännern unter der Dusche kann "Libera Me" jedoch mit recht wenig aufwarten. Der Feuerteufel ist von Anfang an bekannt, der Showdown auch ziemlich schnell. Wieder einmal werden Klischees bemüht, die dann theatralisch vollendet werden. Die Synchronisation ist zwar ganz okay, eine Originaltonspur wäre aber immer noch netter gewesen. Da kann man nur sagen: "Lasst uns Feuerwehr spielen!".

Geeignet für: Fans "brenzliger" Situationen

Einschätzung: Imposante Pyrotechnik, aber wenig Spannung

2 Sterne

Text © Anja Schmidt für DragonViews.com (2008)