"Zipang – Das goldene Schwert"
HAYASHI Kaizo
Inhalt
Die Kopfgeldjägerin Yuri ist auf der Suche nach dem Kriminellen Jigoku. Doch der lässt sich nicht so leicht einfangen – auch wenn er von der hübschen Revolverheldin gleich beeindruckt ist. Jigoku stößt auf seiner Flucht eher durch Zufall auf das goldene Schwert von Zipang, dass der Schlüssel zum größten Schatz aller Zeiten sein soll. Von nun an sind noch mehr Ninjas, Samurai und merkwürdige Gestalten hinter ihm und seinem Trupp her. Kurz darauf werden ihm Schwert und Yuri entrissen – Jigoku macht sich auf die gefährliche Suche nach dem legendären Land Zipang…
Kommentar
"Zipang – Das goldene Schwert" ist ein abenteuerlicher Fantasystreifen gespickt mit kleinen Andeutungen auf das moderne Leben. So wechselt Jigoku seine Schwerter wie Golfschläger, Ninjas benutzen Kampfsterne als Datendisketten oder urplötzlich ertönt die Titelmusik von "Der Weiße Hai". Urkomisch ist der Film dennoch nicht. Auch die wilden Frisuren und der kampftüchtige Zirkustrupp von Jigoku setzen zu sehr auf geplanten Slapstick, sodass Lachkrämpfe im Keim erstickt werden. Die Reise nach Zipang, die mit viel Geflimmer umgesetzt wurde, löst eher nervöse Zuckungen als Entzücken beim Zuschauer aus. Die Charaktere sind allerdings durchweg sympathisch und erinnern an die Helden aus klassischen Theaterstücken. Kein Zufall, sondern ein einfach strukturiertes Heldenepos mit romantischen Nebenschauplätzen.
Geeignet für: alle, die immer noch an die Rückkehr von Elvis glauben
Einschätzung: Sympathischer Fantasystuss mit wilden Frisuren und wilden Kampfeinlagen

Text © Anja Schmidt für DragonViews.com (2007)
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