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IIDA Joji

Inhalt

Nach dem mysteriösen Tod mehrerer Menschen wird die Leiche des Professors Takayama von einem alten Studienfreund, Dr. Ando, obduziert. Dr. Ando plagen Visionen vom Verstorbenen, der sich kurz vor seinem Tod noch mit einem Videoband beschäftigte, das einen todbringenden Fluch wie einen Virus verbreiten soll. Und dann finden Dr. Ando und seine Kollegen ein mutiertes Pockenvirus im Körper des Toten. Als jedoch das Notizbuch von Takayamas verstorbener Ex-Frau Reiko auftaucht, beginnt Ando an einer rein wissenschaftlichen Erklärung zu zweifeln. Und auch eine von Takayama hinterlassene Botschaft gibt dem Pathologen Rätsel auf, die er mit Takayamas Assistentin Mai zu lösen versucht.

FilmbilderKommentar

Die große alternative Fortsetzung zu "Ring" ist leider tatsächlich so schlecht wie ihr Ruf. Eine wirre, auf wissenschaftlichen Halbrealitäten basierte Erklärung für Sadakos Fluch, der sich über ihre DNA auf dem Videoband verbreitet, ist genauso lächerlich wie eine lüsterne Sadako, die sich mit Hilfe Andos fortpflanzen will und sich daher mit einer leicht nekrophilen Mai zusammentut, die wiederum Andos Schmerzen ja so deutlich "spürt". Klingt kompliziert – ist es auch. Und ein in die Zukunft sehender Takayama, dessen Reinkarnation bevorsteht, macht den Film nicht unbedingt leichter verdaulich. Also forscht der Zuschauer genau wie Ando nach den Ursachen für seine Verwirrung und findet in der Spirale von Sein und Nichtsein lediglich ein großes Fragezeichen. Als Highlight bleibt nur ein Foto glühender Babymäuse – also: Finger weg von DNA-Flüchen – die Welt ist auch so schon grausam genug.

Geeignet für: absolute Fans des Originals, die sich von rein gar nichts abschrecken lassen

Einschätzung: Wirres Fortsetzungskonstrukt, das seines Vorgängers nicht würdig ist!

keine Sterne

Text © Anja Schmidt für DragonViews.com (2006)