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Louis LETERRIER

Inhalt

Danny wird von seinem "Onkel" Bart als menschlicher Kampfhund gehalten und wurde dazu abgerichtet, auf Kommando zu töten. Doch dann trifft Danny den blinden Klavierstimmer Sam und entdeckt nicht nur die Liebe zur Musik, sondern auch die Liebe zum Leben. Nach dem vermeintlichen Tod von Bart, flieht Danny zu Sam und seiner Stieftochter Victoria, die sich von nun an um ihn kümmern und ihm das wahre Leben zeigen. Da taucht plötzlich sein "Besitzer" wieder auf und will sein Schoßhündchen zurückhaben. Doch als Danny droht wieder in alte Gewohnheiten abzudriften, erfährt er den Grund für seine Liebe zur Musik und die Wahrheit über seine Mutter.

FilmbilderKommentar

Eine erstklassige Besetzung und eine annehmbare Geschichte machen "Unleashed" zu einem guten Actionfilm mit fantastischen Kampfszenen, die jeden Genre-Fan überzeugen werden. Allerdings hat der Film auch mit einigen Schwächen zu kämpfen: Jet Li, der einen gefühlsunterdrückenden, naiven Jungen spielt, dessen Kampftalent schamlos ausgenutzt wird, ist leider fehlbesetzt in dieser an Ausdruck fehlenden Figur. Er wirkt ein wenig zu "reif" für diese Rolle, aber Danny würde darauf sagen: «Reif ist süß und süß ist gut». Süß oder nicht, goldrichtig ist Li auf jeden Fall für die Actionsequenzen. Der Rest des Films lebt jedoch von der Bösartigkeit von Bob Hoskins (Onkel Bart), und der Gutmütigkeit Morgan Freemans (Sam). Insgesamt also ein typischer Popcorn Movie für den Freitagabend.

Geeignet für: "Es-gibt-nichts-im-Fernsehen"-Abende

Einschätzung: Tolle Kampfszenen mit einem suboptimal besetzten Jet Li

3 Sterne

Text © Anja Schmidt für DragonViews.com (2006)