
In dem kleinen Dorf Omine auf Shikoku hält sich hartnäckig das Gerücht, dass die weiblichen Mitglieder des Bonomiya-Clans verflucht sind: Sie sind dazu verdammt, die Inugami, die Hundegötter, zu hüten. Diese tummeln sich jedoch nach dem Erscheinen des jungen Lehrers Akira vermehrt im Wald und richten allerlei Schaden an. Der Clan der Bonomiya wird von Takanao angeführt, der sich, bis auf diverse Internetgeschäfte, sehr traditionell gibt, nicht einmal Elektrogeräte im Haus erlaubt, und zur “entfernten” Verwandten Miki eine ganz besondere Beziehung hat. Als sich dann die Dorfgemeinschaft gegen Miki, die nicht nur eine heiße Affäre mit Akira hat, sondern auch als Hüterin der Inugami gilt, verbündet, muss Takanao eine schwere Entscheidung gegen Lust und Liebe und für die Ehre des Clans treffen.
Hoffnungslos unerotische Sexszenen und komplett deplazierte und wirkungslose brutale Szenen, teilweise in Schwarz-Weiß, untermalen die skurrile Geschichte, die Hanada Masato dem Zuschauer hier schmackhaft machen will. Einzig der Charakter des Takanao überzeugt, doch man fragt sich, ob “One Night in Paris” nicht doch die bessere Wahl gewesen wäre – aber was will man anderes erwarten von Hundegöttern, die sich wild untereinander paaren und damit das ganze Dorf gegen sich aufbringen… Absoluter Tiefpunkt von “Inugami” ist die Kampfszene am Ende, die, in Schwarz-Weiß, fader nicht sein könnte – da muss wohl noch jemand etwas üben…
Geeignet für: sexuell frustrierte Angsthasen, die dem Aberglauben verfallen sind – nein, nicht einmal diese…
Einschätzung: Erotikkiller mit farbloser Legendenbildung
Rating: 



Regie: HANADA Masato
Quelle
* © (Zitate/Cover/Screenshots/Scans)
* Label: e-m-s
* OT: Inugami
* Jahr: 2001
* Länge: ca. 101 Min.
Infos
* Genre: Horror
* Alter: ab ca. 16 Jahre
Darsteller
* Akira: Watabe Atsuro
* Miki: Amami Yuki
* Takanao: Yamaji Kazuhiro
* Seiji: Harada Eugene
* Tomie: Fujimura Shiho