Marrying Buddha

Die junge chinesische Schriftstellerin Coco verlässt Shanghai und geht nach New York, wo sie nicht nur ihr Buch “Shanghai Baby” promotet, sondern auch die Bekanntschaft des Japaners Muju macht. Sie verliebt sich leidenschaftlich in den Dokumentarfilmer und Yogalehrer, der ihr so etliche schöne erotische Stunden beschert. Coco denkt sogar an Ehe und Kinderkriegen. Doch Mujus japanisches Machogehabe und Cocos eigensinniger Charakter sind immer wieder Anlass zum Streit. Als Muju in Südamerika eine Dokumentation dreht, lernt Coco den Ladiesman Nick kennen, der ihr alle Sinne raubt. Als sie nach der einstweiligen Trennung von Muju nach Shanghai zurückkehrt, trifft sie dort jedoch wieder auf beide Männer und muss sich nun entscheiden… Continue reading

Fear No Evil – The Record

Seong-uk wird von seinen Mitschülern aufs Übelste gemobbt. Doch eines Tages laden ihn die hübschen Klassenkameradinnen Eun-mi und Hee-jung auf einen Ausflug ins Grüne ein. Dort erlauben sich Seong-uks Mitschüler jedoch einen bösen Scherz mit ihm, der außer Kontrolle gerät und Seong-uks Leben kostet. Eun-mi und ihre Freunde vertuschen den Vorfall – allerdings nicht gut genug: Plötzlich ist ein Unbekannter hinter ihnen her und fordert blutige Rache für den ermordeten Seong-uk…

Und wieder ein Film, den die Welt nicht braucht: “Fear No Evil” handelt von einer Schülerclique, die einen Mitschüler mies behandelt und im Laufe eines missglückten “Scherzes” umbringt. Die natürlich hübschen und erfolgreichen Bald-Studenten können sich einen Skandal nicht leisten und vertuschen alles. Dumm nur, dass sie zum Beweis ihrer “Coolness” ein Video von dem Unglück gedreht haben und das bei der falschen Person landet. Plötzlich ist ein blutrünstiger Irrer hinter ihnen her und bringt einen nach dem anderen um.
Die Story ist natürlich ein Abklatsch erfolgreicher Genrefilme, nur noch viel vorhersehbarer. Extrem unspannend ist “Fear No Evil” außerdem. Die Protagonisten schaffen es noch nicht einmal, halbwegs geschockt zu schreien. Stattdessen gibt es eine Reaktion à la “Oops, da ist jetzt ein Mann in einem roten Anzug und mit einem Messer hinter mir her… Ich frage mich, was der wohl von mir will?” Hinzu kommt, dass die selten dümmlichen Charaktere sich immer wieder freiwillig in Gefahr begeben (“Oh, da ist ja der Vermummte. Ich geh mal gucken, was der so macht…”). Einzige Augenweide für die männlichen Zuschauer: viele lange, sexy Beine der Schulschönheiten.

Geeignet für: Beinfetischisten

Einschätzung: Übliches Repertoire extrem unspannend umgesetzt

Rating: ½☆☆☆☆ 

Regie: KIM Gi-hun und KIM Jong-seok

Quelle

* © (Zitate/Cover/Screenshots/Scans)
* Label: I-ON
* OT: Zzikhimyeon jukneunda
* Jahr: 2006
* Länge: ca. 93 Min.

Infos

* Genre: Horror, Thriller
* Alter: ab ca. 16 Jahre

Darsteller

* Hyung-joon: Kang Seong-min
* Jong-ho: Jung Min
* Eun-mi: Han Chae-young
* Hee-jung: Park Eun-hye
* Kyung-sik: Bae Jun-hyeong

Inugami – Die Verfluchten

In dem kleinen Dorf Omine auf Shikoku hält sich hartnäckig das Gerücht, dass die weiblichen Mitglieder des Bonomiya-Clans verflucht sind: Sie sind dazu verdammt, die Inugami, die Hundegötter, zu hüten. Diese tummeln sich jedoch nach dem Erscheinen des jungen Lehrers Akira vermehrt im Wald und richten allerlei Schaden an. Der Clan der Bonomiya wird von Takanao angeführt, der sich, bis auf diverse Internetgeschäfte, sehr traditionell gibt, nicht einmal Elektrogeräte im Haus erlaubt, und zur “entfernten” Verwandten Miki eine ganz besondere Beziehung hat. Als sich dann die Dorfgemeinschaft gegen Miki, die nicht nur eine heiße Affäre mit Akira hat, sondern auch als Hüterin der Inugami gilt, verbündet, muss Takanao eine schwere Entscheidung gegen Lust und Liebe und für die Ehre des Clans treffen.

Hoffnungslos unerotische Sexszenen und komplett deplazierte und wirkungslose brutale Szenen, teilweise in Schwarz-Weiß, untermalen die skurrile Geschichte, die Hanada Masato dem Zuschauer hier schmackhaft machen will. Einzig der Charakter des Takanao überzeugt, doch man fragt sich, ob “One Night in Paris” nicht doch die bessere Wahl gewesen wäre – aber was will man anderes erwarten von Hundegöttern, die sich wild untereinander paaren und damit das ganze Dorf gegen sich aufbringen… Absoluter Tiefpunkt von “Inugami” ist die Kampfszene am Ende, die, in Schwarz-Weiß, fader nicht sein könnte – da muss wohl noch jemand etwas üben…

Geeignet für: sexuell frustrierte Angsthasen, die dem Aberglauben verfallen sind – nein, nicht einmal diese…

Einschätzung: Erotikkiller mit farbloser Legendenbildung

Rating: ☆☆☆☆☆ 

Regie: HANADA Masato

Quelle

* © (Zitate/Cover/Screenshots/Scans)
* Label: e-m-s
* OT: Inugami
* Jahr: 2001
* Länge: ca. 101 Min.

Infos

* Genre: Horror
* Alter: ab ca. 16 Jahre

Darsteller

* Akira: Watabe Atsuro
* Miki: Amami Yuki
* Takanao: Yamaji Kazuhiro
* Seiji: Harada Eugene
* Tomie: Fujimura Shiho

Shanghai Baby

Die junge Schriftstellerin Coco arbeitet in einem Café, um ihren Lebensunterhalt zu finanzieren. Da schiebt ihr ein Stammgast einen Zettel mit einer Liebeserklärung zu. Die beiden werden ein Paar, und Coco zieht zu ihm. Tiantian, so heißt der gute Lebemann, der immer noch vom Unterhalt seiner Mutter lebt und sein Leben der Kunst verschrieben hat, ermutigt Coco einen Roman zu schreiben. Und das tut sie fortan. Die Liebe der beiden ist jedoch, trotz reichlichem Austausch von Zärtlichkeiten, stark durch Tiantians Impotenz belastet. Als Coco dann den Berliner Mark kennen lernt, kommt es wie es kommen muss. Coco begehrt Mark und lässt sich auf eine Affäre ein -mit Folgen… Continue reading