
Zehn Jahre nach dem Tod seiner Frau Ae-ja, macht Lee Shi-mok eine unheimliche Entdeckung: Ein Portrait seiner Frau wird plötzlich lebendig. Als Lee dann noch Zeuge davon wird, wie der Maler des Bildes von einem Geist ermordet wird, beginnt er, über den Tod seiner Frau nachzugrübeln. Dieser Geist ist seine Frau, da ist sich Lee sicher. Doch wofür will sie sich rächen und warum an ihm und seiner Familie? Eine mysteriöse Nacht beginnt, in der die wahren Umstände von Ae-jas Tod endlich aufgedeckt werden…
Auch wenn “A Devilish Murder” bereits 1965 entstand, so ist Lee Yong-mins Horrorfilm zeitlos spannend und unterhaltsam – vergleichbar mit einem Edgar-Wallace-Film. Die Tricktechnik ist natürlich klar überholt und einige Gruseleffekte wirken inzwischen wohl eher unfreiwillig komisch. Dafür ist die Story an sich abendfüllend und man merkt sofort, dass hier noch ganz großes Drama zelebriert wird. Die meisten Filme, die man heutzutage im Fernsehen vorgesetzt bekommt, wirken dagegen äußerst lieblos inszeniert und sind auch handwerklich vergleichweise bescheiden umgesetzt. “A Devilish Murder” setzt dagegen klassische Cine-Momente: Wechselspiele von Licht und Schatten, schrilles Gelächter, zerberstende Spiegel und einen koreanischen “Igor” als Diener – einfach, aber effektvoll. Die Qualität des Streifens ist natürlich mit HD nicht zu vergleichen, aber genau das gibt “A Devilish Murder” auch den gewissen Charme längst vergangener Krimitage.
Geeignet für: Fans von Edgar Wallace und Hitchcock
Einschätzung: Katzenhorror im klassischen Krimigewand
Rating: 



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Label: Jeil Films
Jahr: 1965
Infos zum Film
Titel: A Devilish Murder
Regie: Lee Yong-min
Originaltitel: Salinma
Kategorie: Filmkritik / Korea
Genre: Horror
Alter: ab ca. 15 Jahre
Darsteller
Lee Ye-chun
Do Geum-bong
Jeong Ae-ran
Lee Bin-hwa
Nam Kun-won





