Lili

Lili kommt gerade aus dem Gefängnis und kehrt desillusioniert in ihre Familie zurück. Mit ihren Eltern versteht sie sich nicht, Perspektiven fehlen. Ende der 80er Jahre herrscht in Peking eine aufgewühlte Stimmung. Um sich einigermaßen über Wasser zu halten, spielt Lili Erhu in einem Hotel. Dann trifft sie auf den naiven und idealistischen amerikanischen Journalisten Roy, der sich in sie verliebt. Sie zieht mit ihm zusammen und erlebt mit Roy die Ereignisse, die zum Massaker auf dem Platz des Himmlischen Friedens 1989 führen. Continue reading

Wishing Stairs

Jin-sung und So-hee sind beste Freundinnen – so scheint es zunächst. Doch Jin-sung ist eifersüchtig auf die Tanzkünste von So-hee, die lediglich die Ballerinaträume ihrer Mutter auslebt und selbst kein Interesse an einer Tanzkarriere hat. Dafür ist die begnadete Tänzerin und beliebte Schülerin So-hee ganz vernarrt in ihre Freundin und wünscht sich nichts sehnlicher, als immer mit ihr zusammenzubleiben. Als die dicke und unbeliebte Schülerin Hae-ju dann plötzlich rank und schlank vor Jin-sung steht und ihr gesteht, dass die “Fuchstreppe” Wünsche wahr werden lässt, wünscht sich Jin-sung, der Star des Ballettwettbewerbs zu werden – mit Folgen: Ihre beste Freundin verunglückt tödlich. Doch So-hee kommt zurück…

“Wishing Stairs” beginnt zunächst recht viel versprechend: ein düsteres Internat, ein rätselhaftes Geheimnis um eine vermodernde Treppe und eine Außenseiterin, die dem Druck der Gruppe nicht standhalten kann. Dazu noch eine scheinbar perfekte Freundschaft, eine selbstlose Freundin und eine niederträchtige Intrige. Doch leider hält der Film nicht das, was die Story verspricht: Die Tote So-hee kehrt als schlechte Sadako-Kopie (“Ring”) zurück und wirkt trotz der teilweise identischen Bewegungen genauso gruselig wie Hannah Barbaras Caveman. Und ist die Büchse der Pandora erst einmal geöffnet, gibt es kein Zurück mehr, sodass sich der Film stetig und unaufhaltsam seinem unrühmlichem Ende nähert. Einziges gruseliges Highlight: ein Mädchen, das im Spiegel wie Michael Jackson aussieht… Fazit: “Wishing Stairs” ist nur etwas für besonders Schreckhafte und diejenigen, die nach den endlosen Ring-Verfilmungen immer noch nicht genug von seltsamen Mädchen bekommen können, die ihr Haar nach vorne tragen.

Geeignet für: Genre-Liebhaber und Sadako-Fans

Einschätzung: Minderprächtig

Rating: ★☆☆☆☆ 

Regie: YUN Jae-yeon

Quelle

* © (Zitate/Cover/Screenshots/Scans)
* Label: e-m-s
* OT: Yeogo goedam 3: yeowoo gyedan
* Jahr: 2003
* Länge: ca. 97 Min.

Infos

* Genre: Horror
* Alter: ab ca. 16 Jahre

Darsteller

* Jin-sung: Song Ji-hyo
* So-hee: Park Han-byeol
* Hae-ju: Jo An
* Song Ji-hyo: Park Ji-yeon

Dragonball Evolution

Seit seiner Kindheit wird Goku von seinem Großvater in den Kampfkünsten trainiert. Zeigen darf er seine Stärke jedoch nicht und so hat er auf der Schule den Ruf eines Losers. Bei den Mädchen macht ihn das nicht unbedingt beliebt, aber die hübsche Chi Chi zeigt trotzdem ein gewisses Interesse an Goku. Gerade als sich Gokus Leben zum Besseren zu wenden scheint, wird sein Großvater von dem düsteren Teufel Piccolo ermordet. Auf der Suche nach den magischen Dragonballs, die jeden Wunsch erfüllen können, kennt Piccolo kein Erbarmen. Goku muss ihm zuvorkommen und macht sich zusammen mit der Wissenschaftlerin Bulma, dem Gauner Yamcha und dem Freund seines Großvaters, Meister Roshi, auf die Jagd nach den Dragonballs. Und die Zeit wird knapp! Denn noch vor dem nächsten Blutmond müssen die Vier ihre Mission erfüllt haben – ansonsten erwacht Piccolos grausamer Diener, der Weltenzerstörer Usaru…

Herrje, wie kann man eine Mangavorlage so derart runieren, wie es James Wong mit “Dragonball Evolution” gemacht hat… Zunächst einmal mit lausigen Darstellern, die, abgesehen von Chow Yun-Fat, eher in einer Castingshow zu erwarten wären, als in einem 1A-Sci-Fi-Action-Blockbuster. Zudem nehme man eine komplett dämmliche, mutierte Story, die sich nur höchst vage an dem Original orientiert und mache daraus einen weiteren dieser komplett überflüssigen Teenie Movies ohne Hirn und Verstand, aber immerhin mit coolen, total sensiblen Typen und süßen, ass-kicking Girlies. Dazu ein paar Lichteffekte und ein Gratis-Exemplar Tai-Chi für Dummies für die jugendlichen Darsteller und schwupps, fertig ist der schlimmste Alptraum eines Mangaklassiker-Fans: “Dragonball Evolution”. Nun gut, Hollywood wird “Dragonball Evolution” nicht zerstören, aber was James Wong hier nunmehr auf DVD gepresst hat, ist für Dragonball-Fans Augenkrebs pur und am liebsten möchte man sich zusammen mit den Bösen hier gleich einsargen lassen… Zielgruppe: jung und doof. Immerhin gibt’s 1,5 Sternchen fürs Bemühen die Kultserie ins Amerikanische “zu übersetzen”…

Geeignet für: Generation doof

Einschätzung: Sci-Fi-Desaster auf Californisch – und die Frisur sitzt…

Rating: ★½☆☆☆ 

© Quelle
Label: Twentieth Century Fox H.E.
Jahr: 2009
Länge: ca. 82 Minuten

Infos zum Film
Titel: Dragonball Evolution
Originaltitel: Dragonball – Evolution
Alternativtitel: D.B.E.
Regie: James Wong
Kategorie: Filmkritik / Realverfilmung
Genre: Action / Sci-Fi
Alter: ab ca. 12 Jahre

Darsteller
Goku: Justin Chatwin
Meister Roshi: Chow Yun-Fat
Bulma: Emmy Rossum
Chi Chi: Jamie Chung
Piccolo: James Marsters
Yamcha: Park Yoon

Gestern, heute und für immer – Love Aaj Kal

Jai und Meera sind ein modernes indisches Paar. Sie leben eine lockere Beziehung, schätzen ihre Freiheiten und die Traumkarriere hat grundsätzlich Vorrang. Als es beide durch den Beruf in gänzlich andere Ecken der Welt zieht, trennen sich die beiden – in aller Freundschaft und entsprechend ihrer Prinzipien. Dass Kopfentscheidungen aber nicht immer glücklich machen, müssen sie sehr bald erfahren. Sie kommen einfach nicht von einander los. Und das, obwohl Meera bereits den Heiratsantrag von ihrem Chef Vikram akzeptiert hat… Continue reading

Brennender Hibiskus

Gerade als sich Reis Vater einigermaßen von einem Schlaganfall erholt hat, schneit wieder neuer Ärger ins Haus der Shimuras: Edwin, ein bislang unbekannter Verwandter, lädt die Familie zu einer Geburtstagsfeier nach Hawaii ein. Rei schwant jedoch, dass es nicht bei einem harmlosen Kennenlernen bleiben wird. Schließlich sind die neuen Verwandten in zwielichtige Immobiliengeschäfte verwickelt und stecken in finanziellen Nöten. Als Rei beginnt vor Ort zu recherchieren, steckt sie plötzlich mitten in Ermittlungen um Brandstiftung und einen Mord. Klar, dass Ex-Chef Michael sofort mobilisiert wird und die ganze Sache noch komplizierter wird… Continue reading

Die Geschichte einer gewissen Frau

Kazue wächst Anfang des 20. Jahrhunderts in einem kleinen Dorf auf: die leibliche Mutter verstorben, der Vater ein Lebemann, der das Geld der Familie durchbringt. Doch Kazue erträgt ihr Schicksal, gehorcht dem strengen Vater und akzeptiert seine neue, sehr junge Ehefrau. Im Dorf wird sie bemitleidet. Erst nach dem Tod des Vaters kann sie sich aus seinem Schatten befreien. Sie beginnt sich zu schminken, doch damit erregt sie nicht nur die Aufmerksamkeit der jungen Männer, sondern auch das Missfallen der Dorfbewohner. Üble Nachrede, Schlaftabletten, wechselnde Liebhaber und immer wieder die Flucht vor emotionaler Nähe bestimmen fortan ihr Schicksal… Continue reading