Kultur & Geschichte


Lotusfüße
Heutzutage sind sie nur noch bei alten Frauen und meist auf dem Land zu finden: gebundene Füße, auch Lilienfüße oder Lotusfüße genannt. Um möglichst zierliche und spitze Füße zu bekommen, wurden chinesischen Mädchen (meist im Alter von 3-4 Jahren) die vier kleineren Zehen mit Bandagen straff gegen die Fußsohle gebunden. Immer wieder wurde diese Prozedur wiederholt, sodass die Knochen irgendwann brachen und dann noch enger an die Fußsohle gepresst werden konnten – nicht nur äußerst schmerzhaft, sondern auch gefährlich ...mehr


Kampf der Kolosse: Ein Tag beim Sumo
Noch ist es leer. Wenn sich an einem Turniertag morgens um halb neun die Tore des Ryogoku Kokugikan in Tokyo öffnen, warten nur wenige Zuschauer auf Einlass und auch von den schwergewichtigen Sumoringern ist bisher nichts zu sehen. Die Trommeln zur Ankündigung des Wettkampftages sind verklungen und vereinzelt schlurfen nun etwas pummelige Nachwuchskämpfer in Kimono und Holzsandalen durch das Südtor – kaum gewürdigt durch die wenigen Besucher, die zumeist noch am Schalter Schlange stehen, um eine der begehrten Karten für die Nachmittagskämpfe zu ergattern ...mehr
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