"Rurouni Kenshin – Seisouhen"
FURUHASHI Kazuhiro 古橋 一浩
DIE STORY
Der ehemalige Attentäter Himura Kenshin legt nun endgültig sein Schwert nieder und vererbt es Myojin Yahiko, dem einstigen Schüler seiner Frau Kaoru und nunmehr Schwertmeister. Kaoru und Kenshin sind beide schwer krank und während Kaoru auf Kenshins Heimkehr von seinem letztem Auftrag wartet, schweifen ihre Gedanken ab. Sie erinnert sich daran, wie sie von Enishi, dem Bruder von Kenshins toter Geliebten Tomoe, entführt wurde und wie Kenshin sie damals rettete. Kenshin kann nun in Frieden sterben – doch nicht bevor er sich von seinen Freunden verabschiedet hat…
Kommentar
"Rurouni Kenshin – Seisouhen" ist der letzte Akt der Kenshin-Anime-Reihe und wurde getrennt von Kenshins Leben in Tokyo inszeniert. Der Anime ist im gleichen Stil wie "Rurouni Kenshin – Reminiscense" angelegt, hat also eher einen realistischeren Design-Hintergrund – im Gegensatz zu der TV-Serie, die eher mädchenhaft niedlich mit komischen Elementen gestaltet wurde. Die Geschichte ist recht trübsinnig, da sie vom Ende eines tragischen Helden erzählt, der nun die Gelegenheit hat, für seine größte Verfehlung zu büßen: dem Tod seiner ersten Liebe Tomoe. Ihr Bruder Enishi sinnt auf Rache und das ist Kenshin nur allzu recht, um endlich mit sich selbst Frieden schließen zu können. "Seisouhen" berichtet auch, wie sich andere prominente Figuren der Serie entwickelt haben. So erfährt der Zuschauer u.a. was aus Sano, Megumi, Yahiko und Tsubame wurde. Und natürlich wird hier die Liebesgeschichte zwischen Kenshin und Kaoru aufgelöst… Ein gut gemachter Anime, der aber inhaltlich und zeichnerisch nicht ganz so überzeugt, wie die TV-Serie, oder das Gegenstück "Reminiscence".

Geeignet für: Fans, die bereits alle anderen Teile gesehen habe
Einschätzung: Melancholisches Serienende ohne autarke Highlights
Text © Anja Schmidt für DragonViews.com (2009)
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